Hainichen

Ein kurzes Winterupdate Stand 11. Januar 2019 um 9 Uhr

Nachdem der bisherige Winter 2018/2019 eher unspektakulär war und nur überschaubare Schneemengen mit sich brachte, hat sich dies in der Nacht vom 8. zum 9. Januar markant geändert.

Seitdem gibt es einen für unsere Region außergewöhnlich heftigen Wintereinbruch. Die Schneehöhe liegt im Durchschnitt bei ca. 25 cm. Diese gesamte Menge fiel innerhalb von weniger als 48 Stunden.

Es handelt sich um einen verhältnismäßig schweren Schnee, welcher neben Einschränkungen im Straßenverkehr weitere Problemlagen hervorruft, welche wir so bereits längere Zeit in Hainichen nicht mehr hatten.

Wir haben uns daher z. B. entschieden, das Dach der Eduard-Feldner-Grundschule am Freitag, 11.1.2019 von der Schneelast zu befreien, da deren Gewicht aufgrund der Nässe des Schnees erheblich ist. Die Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler geht eindeutig vor.

Ebenfalls ungewöhnlich ist die Tatsache, dass zahlreiche Bäume schwere Schneelasten tragen, wogegen der Wurzelbereich der Bäume oft feucht und nicht gefroren ist. Dies bringt zwangsläufig die Gefahr mit sich, dass Bäume entwurzelt werden und eine enorme Gefahr für Fußgänger und Verkehrsteilnehmer darstellen. An dieser Situation wird sich auch in den nächsten Tagen wenig ändern.

Die Winterdienste sind rund um die Uhr im Einsatz, so befreit der Städtische Bauhof bereits ab 1 Uhr morgens Parkplätze von Schnee und Eis. Neben den Parkplätzen am Markt und Gellertplatz trifft dies auch auf den Großparkplatz an der Oederaner Straße zu.

Dort befinden sich, in fußläufiger Nähe zur Innenstadt, genügend frei geräumte Parkplätze, auch für Dauerparker. Aufgrund der engen Straßen in der Innenstadt kann der Schnee dort nur eingeschränkt woandershin abgefahren werden. Der Konflikt, dass die Fahrzeuge des Winterdienstes mühevoll von den Anwohnern geräumte Gehwege wieder zuschieben, tritt leider jedes Jahr nicht nur in Hainichen auf. Dagegen können wir aber nur sehr beschränkt etwas machen.

Der Städtische Bauhof sowie die Firmen Uhlmann und Finke sowie Lenz Langenstriegis sind bemüht, ihre Aufgaben bestmöglich zu erfüllen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle am Winterdienst beteiligten Akteure.

Ebenfalls ein großes Dankeschön allen Grundstücksbesitzern welche sich bemühen, ihre Gehwege frei zu halten. Das Ordnungsamt kontrolliert dies auch regelmäßig. Bei Grundstücken, an denen festgestellt wird, dass offensichtlich nur unzureichend Winterdienst gemacht wird, werden die Besitzer angeschrieben. Häufig sind dies genau die Immobilien, die uns aufgrund ihres Zustands auch außerhalb des Winters Sorgen bereiten.

Auch Gewerbebetriebe (dazu zählen Supermärkte) werden aufgefordert, ihren Pflichten nachzukommen. Im Extremfall kann durch die Stadt eine Ersatzvornahme durchgeführt werden. Damit wir die  Kosten den Besitzern in Rechnung stellen können, bedarf es jedoch hoher bürokratischer Hürden.

Natürlich ist es jedem Bewohner erlaubt, in dieser Extremsituation selber mit Hand anzulegen und Gehwege und Treppenanlagen frei zu kehren. 

Die Schulen haben ihren Unterricht ebenfalls an die besondere Situation angepasst und den Unterricht früher als üblich beendet. Einzelne Schüler kamen aufgrund des Wintereinbruchs zu spät bzw. überhaupt nicht zur Schule.

Der Wetterbericht verheißt für die nächsten Tage wenig Gutes, am Wochenende sind Plusgrade vorhergesagt, die mit einer Schneeschmelze einhergehen werden. Inwieweit dies zu kritischen Situationen entlang der Bäche führen wird, ist derzeit nicht einzuschätzen.

Besonders wichtig ist es jedoch, Orte mit Bäumen zu meiden, Schneebrüche gab es verstärkt am Schwarzen Weg, auf der Falkenauer Straße, aber auch im Stadtpark.

Allen, die sich aktuell über schlechten Winterdienst, unzureichend geräumte Wege und andere Dinge aufregen will ich sagen: Es ist Winter und die derzeitige Situation erfordert eben einfach einige Einschränkungen. Aber so außergewöhnlich ist diese dann auch wieder nicht.

Allen ein schönes Wochenende.

 

Dieter Greysinger

Bürgermeister

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