Hainichen

Gerd Mühlmann entführt Gäste zum Denkmaltag in Hainichener Bergbaugeschichte

Auch wenn die Gäste zum Vortrag am Tag des offenen Denkmals im Hainichener Rathaussaal vom Bürgermeister mit „Glückauf“ begrüßt wurden, die Bergbautradition rund um Hainichen war im Gegensatz zu weiter südlich gelegeneren Gegenden im Freistaat eher überschaubar.

Insbesondere rund um Berthelsdorf gab es nachweislich Versuche des Steinkohleabbaus, diese waren allerdings nicht sehr ergiebig und so endete die Bergbaugeschichte um 1850, bevor sie eigentlich so richtig begonnen hatte. Dennoch gibt es heute noch Folgen der damaligen Aktivitäten, die Stolln waren teilweise miteinander verbunden und bergbauliche Setzungen in den Gegenden am Rand von Berthelsdorf sind auch heute noch gelegentlich zu verzeichnen.

Gerd Mühlmann lebte viele Jahre selber in Hainichen ehe er vor 12 Jahren in Richtung Ehrenfriedersdorf die Gellertstadt verließ. Die Forschung zum Thema Bergbau hat er aber auch dort weiterbetrieben.

Seine Ergebnisse stellte er bei einem Vortrag im Rathaussaal bergbaugeschichtlich interessierten Hainichenern vor und hatte sich auch sehr gut auf den mehr als zweistündigen Vortrag vorbereitet.

Seine Ausführungen begannen vor 400 Mio. Jahren, als die Kontinente noch zusammengewachsen waren. Im Zusammenhang mit tektonischen Verwerfungen entstanden auch die Kohlevorkommen.

Akribisch hatte Gerd Mühlmann recherchiert, wo überall Bergbauversuche gestartet wurden.

Wir danken dem Hobby-Bergbauforscher herzlich für seine Bemühungen und seinen sehr gut vorbereiteten Vortrag zu diesem Thema über das in Hainichen bis dato nicht allzu viel bekannt war.

Dieter Greysinger

Bürgermeister

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