Ich werde immer wieder auf den schlechten Zustand vieler Straßen zum Ende des Winters angesprochen. Tatsächlich ist davon nahezu jede Kritik berechtigt.
Ungeachtet dessen müssen bestimmte äußere Bedingungen vorherrschen, damit eine nachhaltige Beseitigung der Schäden erfolgen kann. Dazu gehören auch frostfreie Nächte. Außerdem müssen die Asphaltmischwerke arbeiten, denn Kaltasphalt hält in der Regel nur sehr kurz und wird durch den Bauhof nur im äußersten Notfall eingesetzt.
Nach dem derzeitigen Stand könnte es in der zweiten Wochenhälfte der 10. Kalenderwoche, also ab dem, 6.3. soweit sein. RTW steht in den Startlöchern, eine Prioritätenliste wurde erstellt. Diese wird laufend aktualisiert. Besonders viele Beschwerden erreichen mich derzeit über die Gerichtsstraße und die Heinrich-Heine-Straße zwischen EDEKA und ALDI.
Beide Straßen wollen wir übrigens zeitnah nachhaltig angehen: Die Heinrich-Heine-Straße zwischen Gerichtstraße und Verkehrsinsel soll in diesem Jahr als unsere städtische Maßnahme der Straßeninstandhaltungspauschale (jährlich rund 100.000 €) angegangen werden. Darauf hat sich der Stadtrat am 12.2. verständigt. Mit dieser Pauschale wurde beispielsweise im Vorjahr die Verbindungsstraße zwischen Neubau und Ernst-Thälmann-Straße mit Verbundpflaster belegt.
Des Weiteren wollen wir aus den uns zur Verfügung stehenden Geldern aus Dresden (aktuell sind dies bis Ende 2026 512.000 € - die wir allerdings mit der selben Summe kofinanzieren müssen, was extrem schwierig werden wird) die Straße Allee in Gersdorf angehen.
Hier sind aufgrund der Baugenehmigung für die dort neu entstehenden Eigenheime ein Fußweg sowie Ausweichstellen verpflichtend vorgesehen. Die restlichen Gelder der Summe wollen wir in die Gerichtsstraße stecken, wo dann ein grundhafter Ausbau vorgesehen ist. Beginnend von der Mittweidaer Straße wollen wir versuchen, ein möglichst großes Stück der Gerichtsstraße grundhaft auszubauen. Ob das Geld dann bis zum Oberen Stadtgraben, bis zur Wiesenstraße oder bis zur Heinrich-Heine-Straße reicht, wird sich zeigen. Wir prüfen auch eine Umverlegung der Vorfahrtsregelung, also dass die vorfahrtsberechtigte Straße dann von der Mittweidaer Straße auf die Gerichtsstraße verläuft und die Zufahrt vom Markt mit einem Vorfahrt achten Schild beschildert wird. Die Baumaßnahme an der Gerichtstraße wird allerdings aufgrund der langen Vorbereitungszeit erst 2026 angegangen werden können.
Im Bereich Gerichtsstraße und Heinrich-Heine-Straße werden die entstandenen Schlaglöcher aber (hoffentlich) ab Ende der kommenden Woche durch die Firma RTW im Rahmen der Winterstraßeninstandsetzung ausgebessert werden.
Dieter Greysinger
Oberbürgermeister
Sperrung Mühlweg bis voraussichtlich zum 04.09.2025
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